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Grundlage für ein langes Straußleben ist zunächst eine saubere Vase. Sie muss keimfrei und ohne Seifenreste sein. Spülen Sie sie am besten in der Geschirrspülmaschine. Ihre Blumen danken es ihnen, wenn Sie darauf achten, dass das Gefäß auch während des Gebrauchs weiter sauber bleibt. Reinigen Sie die Vase deshalb auch bei jedem Wasserwechsel.

Auch die Wassertemperatur spielt eine Rolle: Die meisten Blumen bevorzugen lauwarmes Wasser, denn dieses hat im Gegensatz zu kaltem weniger Luftbläschen, die die Leitungsbahnen verstopfen könnten. Damit der Blumenstrauß seine floristische Gestaltung behält, sollten Sie auf keinen Fall die Bindestelle öffnen. Nur geschlossen bleibt er länger in Form – ästhetisch wie konventionell. Entfernen Sie überstehende Blätter des Straußes, falls diese ins Vasenwasser ragen würden. Sie könnten sonst zu Fäulnisbildung führen. Achten Sie auch darauf, einzelne verwelkte Blüten zu entfernen. Diese würden die anderen Blüten "anstecken“ und den natürlichen Prozess des Verwelkens beschleunigen.

Durch den Transport ohne Wasser sind die Stielenden wahrscheinlich angetrocknet. Damit Ihre Blumen Wasser schnell und gut aufnehmen können, sollten Sie alle Stiele vor dem Einstellen in die Vase und erneut nach ein paar Tagen mit einem scharfen Messer anschneiden (bitte nicht mit der Schere, diese quetscht die Stiele zu sehr). Schneiden Sie möglichst schräg und lang, von oben nach unten. Auch der richtige Standort entscheidet, wie lange Sie ihren Strauß genießen können. Achten Sie darauf, dass er nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, sondern an einem kühlen Ort steht. Der Strauß gehört keinesfalls auf die Heizung! und: Vermeiden Sie Zugluft. Thema Obst: Obst gibt ständig das Gas Äthylen ab. Damit beschleunigen Äpfel, Birnen & Co ihren eigenen Reifeprozess. Doch was für grüne Bananen gut ist, um gelb zu werden, bedeutet für Blumen ein vorschnelles Ende. Platzieren Sie Ihren Strauß also besser nicht in die Nähe Ihrer Obstschale.

Sollte Ihr Rosenstrauß einmal – z. B. durch Zugluft – schlapp wirken, schneiden Sie die Stiele lang an, wickeln Sie die Rosen stramm in feuchtes Papier ein und stellen Sie sie an einem kühlen Ort tief ins Wasser. Nach zwei bis drei Stunden sind sie wieder fit! Sollte Ihr Rosenstrauß einmal – z. B. durch Zugluft – schlapp wirken, schneiden Sie die Stiele lang an, wickeln Sie die Rosen stramm in feuchtes Papier ein und stellen Sie sie an einem kühlen Ort tief ins Wasser. Nach zwei bis drei Stunden sind sie wieder fit!

Bei einigen milchsaftführenden Schnittblumen, z.B. Weihnachtsstern, sollten Sie nach einem erneuten Anschnitt die Schnittfläche mit einem Feuerzeug anbrennen oder kurz in kochendes Wasser halten. Dadurch gerinnt der Milchsaft und die "Wunde“ wird verschlossen.